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Online-Games für Kinder?

Online Games

Zocken am PC: Das ist für viele Kinder Spass und Entspannung gleichermassen, die meisten Eltern sehen es hingegen kritisch, wenn der Nachwuchs stundenlang vor dem Computer hockt anstatt draussen Fussball zu spielen oder ein Instrument zu lernen. Immer beliebter werden "Multiplayer Online Games" bei Kindern und Jugendlichen. Dabei bewegt man sich zusammen mit anderen Nutzern in virtuellen Welten und versucht, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Das ist erst einmal weder gefährlich noch verwerflich. Aber natürlich kommt es auf das Alter des Kindes und auf seine sozial-emotionale Reife an, ob sich das Spielen von Online-Games negativ auf seine Entwicklung auswirken kann. Grundsätzlich lässt sich aber sagen, dass ein fröhliches du vielseitig interessiertes Kind, welches in einem stabilen sozialen Umfeld lebt keinen Schaden nimmt, wenn es hin und wieder am PC spielen darf. Wichtig ist natürlich, dass es klare Regeln im Hinblick auf die tägliche Spieldauer gibt und ebenso, dass Du ein Auge darauf hast, welche Spiele Dein Kind spielt. Das gilt sicherlich auch für Spiele auf dem Smartphone.

Vorbote bewirken bei vielen spielbegeisterten Kindern das Gegenteil

Kleinkinder, da sind sich Experten einig, sollten weder fernsehen noch Spiele am Tablet, PC oder Smartphone spielen. Die Inhalte, aber auch die bunten Grafiken und Geräusche würden die Kleinen einfach überfordern. Ab dem Vorschulalter beginnen sich die meisten Kinder aber für digitale Spiele zu interessieren und sich gerne damit zu beschäftigen. Das ist normal, das Interesse entsteht oft, weil sie Freunden oder älteren Geschwistern beim Spielen über die Schulter schauen. Es bringt daher wenig, das Spielen von Online Games und anderen digitalen Spielen komplett zu verbieten. Das steigert nur den Reiz und verleitet Kinder dazu ausserhalb ihres zu Hauses zu spielen - und damit auch ausserhalb Deines Einflussbereiches als Mutter. Besser ist es daher, wenn Du Dein Kind unter Aufsicht spielen lässt. Es sollte dabei aber einige Regeln einhalten, zum Beispiel was die Dauer des Spielens betrifft. Eine halbe Stunde täglich sollte genügen. Den Rest ihrer Freizeit verbringen Kinder idealerweise beim Sport oder mit Gleichaltrigen.

Online-Games für Kinder sollten immer individuell ausgesucht werden

Wichtig ist natürlich auch, welche Spiele Dein Kind spielt. Dass es sich nur mit altersgerechten Spielen auseinandersetzt, in denen keine Gewalt vorkommt, ist verständlich. Aber auch vermeintlich harmlose Games können bei sensiblen Kindern viel auslösen. Beobachte daher Dein Kind und sein Verhalten, wenn es gespielt hat. Wirkt es introvertiert oder gar aggressiv, besteht Handlungsbedarf.

Für Kinder geeignet sind einfache Online-Games wie zum Beispiel "Slitherio". Es erinnert ein wenig an den Klassiker "Snake", enthält aber auch Elemente von "Jump'n Run"-Spielen. Daher bietet es Kindern abwechslungsreiche Unterhaltung und ist inhaltliche unbedenklich, was den Jugendschutz angeht. Auch die Nutzung ist einfach: Das Kind gibt sich einen Spielernamen und anschliessend kann es sofort mit dem Spielen loslegen. Das Online-Game funktioniert für alle gängigen Betriebssysteme.

Bildquelle: nicholasrobb1989 / pixabay.com

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