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Kinder und aufräumen

Kinder aufraeumen

Eltern kennen das folgende Szenario nur zu gut: Der Boden des Kinderzimmers ist nicht mehr zu sehen, weil jeder Quadratzentimeter mit Spielzeug bedeckt ist. Ein Spiel scheint nicht mehr möglich zu sein, doch Dein Kind zeigt sich von dem Chaos ziemlich unbeeindruckt. Aufräumen? Aber warum denn? Ordnung wird doch überbewertet. Ist im Kinderzimmer kein Platz mehr, kann man doch in das Wohn- oder Schlafzimmer ausweichen und die Ritterburg oder den Reiterhof einfach dort aufbauen. Spätestens wenn es so weit gekommen ist kapitulieren Eltern meist und beseitigen die Unordnung im Alleingang - jedoch nicht, ohne vorher eine lautstarke Diskussion über die Notwendigkeit es Aufräumens vom Zaun zu brechen. Das belastet die Nerven und beseitigt nicht die Ursache des Problems.

Aufräumen will gelernt sein

Kinder und Ordnung - ein schwieriges Thema. Aufräumen müssen die Kleinen erst lernen und die Einsicht, dass es durchaus Sinn macht, wenn nicht das ganze Spielzeug überall in der Wohnung zur Stolperfalle wird, lässt zunächst auf sich warten. Fakt ist: Kinder unter fünf Jahren sind noch nicht in der Lage, alleine Ordnung zu halten und ihr Spielzeug aufzuräumen. Sie brauchen Begleitung und müssen daran erinnert werden. Viele Eltern räumen auf, wenn ihr Kind nicht dabei ist, weil sie glauben es sei noch zu klein um zu begreifen, was Mama oder Papa da gerade tun. Aber Dein Kind lernt durch Nachahmung, es beobachtet Dich in allem, was Du tust und wird Dich früher oder später imitieren. So wird das Aufräumen schnell zu einem täglichen Spiel.

Mache aus dem Aufräumen ein tägliches Ritual

Du möchtest, dass Dein Kind lernt, dass nach jedem Spiel das Aufräumen folgt, solltest Du daraus ein tägliches Ritual machen. Das Aufräumen kannst Du mit einem Gedicht oder einem Lied begleiten - so machen es Pädagogen in Krippen und Kindergärten auch. Viele Kinder wissen nicht, wo sie anfangen sollen wenn das Chaos im Kinderzimmer gross ist. Kleinkindern müssen Eltern daher konkrete Anweisungen geben wie: "Bitte hole das rote Auto und lege es in die Kiste" oder "Jetzt räumen wir gemeinsam die Eisenbahnschienen in den Korb." Vergiss nicht Dein Kind zu loben, wenn es beginnt selbstständig aufzuräumen - das motiviert!

Kinder nutzen gerne die gesamte Wohnung als Spielzeuglagerplatz

Klare Regeln in Bezug auf Ordnung sind wichtig, damit es nicht zu Machtkämpfen zwischen Dir und Deinem Kind kommt. Wenn Dein Nachwuchs sich weigert aufzuräumen ist es an der Zeit die Menge an Spielzeug im Kinderzimmer zu reduzieren. Das könnte dazu beitragen, dass sich Dein Kind doch dazu entschliesst die Bausteine wegzuräumen. Zudem solltest Du deutlich machen, dass die Spielmaterialien im Kinderzimmer ihren Platz haben. Ansonsten wird Dein Kind die Chance ergreifen und kurzerhand die gesamte Wohnung in Beschlag nehmen.

Tipp: Fotos, Kisten und Körbe helfen Deinem Kind Ordnung zu halten

Achte darauf, dass sich nicht zu viel Spielzeug im Kinderzimmer befindet. Dinge, mit denen sich Dein Kind nicht beschäftigt, solltest Du aussortieren. Es verliert sonst beim Aufräumen den Überblick und ist frustriert. Durchsichtige Plastikkisten sorgen dafür, dass klar ist, wo was hingehört. Alternativ kannst Du auch Fotos machen und an Kisten und Körben befestigen. So fällt es Kindern viel leichter Ordnung zu halten.

Bildquelle: Efraimstochter / pixabay.com

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