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Warum Ordnung für Kinder wichtig ist

Ordnung Entwicklung

Ordnung ist das halbe Leben?

Für Kinder nicht - sie lieben in der Regel das kreative Chaos. In Kinderzimmern, in denen der gesamte Fussboden mit Spielzeugautos, Puppenkleidern, Malpapier und Brettspielen übersät ist fühlen sich die Kleinen häufig richtig wohl. Aufräumen? Wozu denn?

Diese seltsame Angewohnheit der Erwachsenen ist lediglich störend, denn schliesslich muss ein interessantes Spiel unterbrochen werden, wenn das Spielzeug ordentlich in Kisten, Körben und Schubladen verstaut werden soll. Nicht selten kommt es in Familien zu regelrechten Machtkämpfen, weil Eltern und Kinder Ordnung völlig unterschiedlich definieren. Ist es da nicht nervenschonender als Mutter keinen Druck auf Kinder auszuüben was das Aufräumen angeht? Schliesslich ist es doch kein Problem wenn Kinder selbst bestimmen wie ihr Kinderzimmer aussieht, solange sie sich darin wohl fühlen und ihr Spielzeug nicht in der ganzen Wohnung verteilen.

Ordnung wird unter Erwachsenen gleichgesetzt mit einem guten Selbstmanagement

Das Aufräumen ist für jedes Kind eine lästige Pflicht. Je jünger Dein Sohn oder Deine Tochter ist, desto mehr Hilfe benötigt er oder sie beim Beseitigen des in der Regel selbst verursachten Chaos im Kinderzimmer. Experten haben herausgefunden, dass Kinder erst mit etwa fünf Jahren in der Lage sind ihr Zimmer alleine ordentlich zu halten. Doch ist es wirklich nötig und ratsam, Dein Kind zum Aufräumen zu zwingen? Klar ist: Kinder und Erwachsene haben unterschiedliche Vorstellungen von Ordnung. Allerdings liegt dies daran, dass die hohe Priorität, die Erwachsene der Ordnung einräumen, anerzogen und gesellschaftlich wertgeschätzt wird. Ordnung wird gleichgesetzt mit Sauberkeit, Struktur und dem Gefühl, das eigene Leben im Griff zu haben. Kinder hingegen haben solche Sichtweisen noch nicht verinnerlicht. Sie stört es auf den ersten Blick nicht, wenn Spielsachen im Kinderzimmer verstreut liegen. Trotzdem macht es Sinn, wenn Du Dein Kind zu Ordnung anhältst. Als Begründung dienen jedoch eher pädagogische als pragmatisch-rationale Argumente.

Ordnung ist für Kinder ein Bestandteil von haltgebender Struktur

Kinder brauchen Orientierung und Struktur, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind. Doch nur wenn der kindliche Alltag bestimmte Rahmenbedingungen bietet, fühlen sich die Kleinen geborgen, sicher und selbstbewusst. Strukturierend können beispielweise Rituale, geregelte Abläufe und feste Regeln wirken. Doch auch ein aufgeräumtes Zimmer gibt Kindern Halt und Sicherheit. Wichtig ist, dass Du als Mutter an das Kinderzimmer nicht die gleichen Ansprüche stellst, wie an die Ordnung im Rest der Wohnung. Nur in einem Zimmer in dem ein Kind sich ausprobieren und seinen Interessen nachgehen darf, fühlt es sich auch wohl. Du kannst Dein Kind beim Aufräumen und Ordnung halten unterstützen, wenn die Menge an zur Verfügung stehendem Spielzeug überschaubar bleibt. Sortiere gemeinsam mit Deinem Kind diejenigen Spielsachen aus, die kaputt, nicht mehr altersgerecht oder einfach nicht länger interessant sind. Spielmaterial, welches aus vielen Kleinteilen besteht, wird am besten in grossen, durchsichtigen Plastikbehältern verstaut.

Tipp: Kleinteiliges Bau- und Konstruktionsmaterial auf einer Decke nutzen

Kisten haben den Nachteil, dass sich in ihnen nur schwer das finden lässt, was man gerade sucht. Wenn Dein Kind gerne baut, sollte es daher das Konstruktionsmaterial auf dem Boden ausbreiten dürfen. Geschieht das auf einer Decke, kann Dein Kind das Spielmaterial anschliessend mit nur wenigen Handgriffen wieder in die Kiste befördern. Das spart viel Zeit und ist im Alltag besonders praktisch.

Bildquelle: DirtyOpi / pixabay.com

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