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Im Alltag spielerisch für die Schule lernen

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Alltag Schule lernen

"Ich habe meiner Tochter ein Übungsheft vor Kinder im Vorschulalter gekauft. So kann ich sie gezielt fördern und auf die Anforderungen der Schule vorbereiten. Wäre das nicht auch was für deinen Sohn? Der kann doch noch keine Zahlen schreiben..."

Keine Panik: Du musst nicht sofort loslaufen und Arbeitsblätter für Dein Kind besorgen nur weil andere Mütter Angst haben ihr Kind könnte in der Schule Schwierigkeiten haben, weil es nicht genug gefördert wurde. Denn eigentlich muss ein Kind weder Zahlen noch Buchstaben schreiben können, bevor es eingeschult wird, denn genau das lernt es ja in der Schule. Wichtiger sind häufig ganz andere Kompetenzen, die viele Eltern unterschätzen. Und die kann man Kindern nicht mithilfe von Übungsbüchern beibringen, sondern nur ganz nebenbei im Alltag.

Vorschulkinder müssen lernen, dass sie selbst für ihr Tun verantwortlich sind

Ein Schulkind sollte über ein gesundes Selbstbewusstsein verfügen und sich vor allem selbst organisieren können. Daher ist es wichtig, dass Du Deinem Kind zutraust hin und wieder eigene Entscheidungen zu treffen, es dann aber auch die Konsequenzen spüren lässt. Ein Beispiel: Wenn Du Deinem Sohn oder Deiner Tochter ein wöchentliches Taschengeld zahlst, so sollte er bzw. sie frei über dieses Geld verfügen dürfen. So lernt es ganz nebenbei Zahlen zu kennen und natürlich den Umgang mit Geld. Das heisst aber auch, dass Mama und Papa nicht für Extrawünsche wie Süssigkeiten, Haarschmuck oder Zeitschriften aufkommen, wenn dass gesamte Taschengeld zuvor in ein Spielzeug investiert wurde.

Später in der Schule muss Dein Kind auch für seine Handlungen gerade stehen - Beispielsweise, wenn es die Hausaufgaben vergisst oder in Streitigkeiten verwickelt ist.

Zuhören und verstehen lernen

Wichtig ist, dass sich ein Schulkind konzentrieren kann und in der Lage ist genau zuzuhören, damit es den Lernstoff schnell verinnerlicht, gestellte Aufgaben richtig versteht und sich zu Hause noch an die Erklärungen der Lehrerin erinnern kann. Die Aufmerksamkeit und die kognitive Konsequenz Deines Kindes kannst du zum Beispiel fördern, indem Du ihm häufig Bücher und Geschichten vorliest. Sechsjährige sollten in der Lage sein, auch Erzählungen zu verstehen, deren Inhalt nicht durch Bilder visualisiert wird.

Leserituale, zum Beispiel vor dem Einschlafen, sind wichtig für Kinder, weil sie nachweislich ihre Leistung in der Schule positiv beeinflusse. Diskutiere nach der Lektüre mit deinem Kind über die jeweilige Geschichte - so erfährst Du, ob es den Inhalt verstanden hat und in eigenen Worten wiedergeben kann. Auch ein Besuch im Kindergarten, im Museum oder in einem Konzert für Kinder kann die Konzentration fördern, ohne Dein Kind zu überfordern.

Tipp: Nicht zu häufig künstliche Lernsituationen schaffen

Natürlich schadet es Deinem Kind nicht, hin und wieder Knobelaufgaben zu lösen oder seinen Namen schreiben zu üben. Aber: Vorschulkinder sollten vor allem Zeit haben frei zu entscheiden womit sie sich beschäftigen. Bekanntschaft mit dem "Ernst des Lebens" machen sie noch früh genug.

Bildquelle: Mojpe / pixabay.com

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