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Sinnvolles und gesundes Spielen

Die motorische Entwicklung fördern

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Motorik Kind Foerderung

Springen, laufen, klettern, Kräfte messen - wenn Dein Kind im Vorschulalter ist, scheint seine Energie fast unerschöpflich zu sein. Das ist auch gut so, denn Kinder lernen durch Bewegung. Zugleich bietet sie einen wichtigen Ausgleich zu kognitiven Tätigkeiten, bei denen Konzentration und Hirnleistung gefordert ist. Grobmotorische Fähigkeiten sind wichtig um den eigenen Körper kontrollieren zu können, feinmotorische befähigen Dein Kind, schreiben zu lernen oder sich selbstständig anzuziehen. Beide Kompetenzen können Eltern spielerisch trainieren und fördern, denn längst haben Forscher herausgefunden, dass Bewegung und die Entwicklung von Intelligenz bei Kindern zusammenhängen. Praktisch: Für viele Spiele und Übungen im motorischen Bereich ist Spielzeug überflüssig und sie machen trotzdem Spass.

Für Kinder wird ihre Umwelt zu einem Spielplatz

Die wenigsten Familien haben eine Kletterwand zu Hause oder nennen einen Garten ihr Eigen, der so gross ist, dass er sich zu einem Fussballfeld umfunktionieren lässt. Aber wozu gibt es Spielplätze? Was die Entwicklung seiner Grobmotorik angeht findet Dein Kind dort zahlreiche Herausforderungen und Spielsachen, die ihm Anreize liefern sich zu bewegen. Beim Schaukeln lernt es, den eigenen Körper mit seinen Beinen in Schwung zu versetzen. Beim Klettern trainiert es seine Kraft und baut Körperspannung auf. Auf der Rutsche macht es Erfahrungen mit Geschwindigkeit und Höhe. Aber eigentlich ist die ganze Welt für Vorschulkinder ein einziger Spielplatz: Das Balancieren auf Baumstämmen oder Mauern hilft ihnen beispielsweise ihren Gleichgewichtssinn zu schulen.

Im Vorschulalter, also zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr, macht jedes Kind für Eltern deutlich zu beobachtende und besonders entscheidende motorische Entwicklungsfortschritte. In diesem Alter ist seine körperliche und geistige Entwicklung so fortgeschritten, dass es Fahrrad fahren und schwimmen lernen kann. Es ist in der Lage, seine Kräfte angemessen einzuschätzen und Risiken zu kalkulieren, beispielsweise im Strassenverkehr. Viele Kinder beginnen in diesem Alter damit, einen Vereinssport zu betreiben. Im Grunde ist jeder Sport geeignet, wenn er kindgerecht vermittelt wird und Erfolgserlebnisse bietet. Um herauszufinden, welche Sportart Deinem Sohn oder Deiner Tochter liegt, spricht nichts dagegen gleich mehrere versuchsweise zu testen. Viele Vereine bieten kostenlose Schnupperstunden für Kinder an.

Welches Spielzeug fördert Feinmotorik und Geschicklichkeit?

Was die Feinmotorik angeht, so entwickelt sich diese dann besonders gut, wenn Eltern ihre Kinder im Alltag herausfordern. Spielsachen wie Steckspiele oder Puzzle sind gut geeignet, ebenso Webrahmen. Kinder die gerne malen haben einen Vorteil, weil sie schnell begreifen, dass sie mehr Kontrolle über einen Stift besitzen, wenn sie diesen richtig in der Hand halten ohne, dass die Finger verkrampfen. Lasse Dein Kind sich so früh wie möglich selbst an- und ausziehen, auch wenn es dann abends ein paar Minuten länger dauert, bis Dein Nachwuchs im Bett liegt. Wenn es verschiedene Knöpfe öffnen kann und in der Lage ist, eine Jacke mit Reissverschluss zu schliessen, sind seine feinmotorischen Fähigkeiten auf einem guten Niveau. Es wird dann bald einen Knoten machen und eine Schleife binden können. Das sind wichtige Vorläuferfähigkeiten, die Kindern in der Schule das Schreiben von Buchstaben und Zahlen erleichtert.

Tipp: Wichtiger als Spielzeug - Eltern sollten selbst aktiv sein

Spazieren gehen, Fahrrad fahren oder am Wochenende gemeinsam das Schwimmbad besuchen: Kinder aktiver und bewegungsfreudiger Eltern leiden seltener unter Übergewicht und haben Vorbilder, an denen sie sich gerne orientieren. Spielsachen, welche Kinder dazu anregt sich zu bewegen, sind Bälle, Luftballons, Seile oder Rollbretter.

Bildquelle: amyelizabethquinn / pixabay.com

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