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Spiele mit Selbstkontrolle und ihre Vorteile

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Selbstkontrolle Spiel Kind

"Hilf mir es selbst zu tun!"
Dieser Satz ist Dir als Mutter sicher nicht neu: Er stammt von der italienischen Ärztin und Reformpädagogin Maria Montessori und prägt ihr pädagogisches Konzept bis heute. Montessori vertrat die Auffassung, dass Kinder sich mit ihrer Umwelt eigenständig auseinandersetzen müssen um sie zu verstehen. Das bedeutet auch, dass sich Wissen und Kompetenzen nicht einfach lehren lassen. Schon Kinder im Kindergartenalter sollten daher so oft wie möglich alleine den Dingen, die sie interessieren auf die Spur gehen. Eltern, Erzieher und Lehrer können und sollen natürlich Hilfestellungen und Anregungen geben, aber lernen kann das Kind nur alleine.

Gut geeignet, um das selbstständige Lernen zu fördern sind sogenannte Spiele mit Selbstkontrolle. Sie fordern Dein Kind kognitiv heraus, es kann sich aber selbst mit ihnen beschäftigen und erkennen, ob es Fehler gemacht hat und diese ohne dann verbessern.

Puzzeln macht Kinder schlau

Das bekannteste Spiel mit Selbstkontrolle ist ein simples Puzzle. Dieses gibt es mit wenigen Teilen schon für Kleinkinder zu kaufen. Das Puzzeln schult Wahrnehmung und Konzentration, denn das Kind muss erkennen, welche Puzzleteile zusammengehören. Für Kleinkinder empfiehlt es sich, ein klassisches Holzpuzzle anzuschaffen. Die einzelnen Puzzleteile müssen bei diesem nicht miteinander verbunden werden - das Kind fügt sie in eine dafür vorgesehen Aussparung im Holzbrett ein. Die Selbstkontrolle besteht darin, dass das Kind sofort merkt, ob das Puzzleteil die richtige Form hat und passt oder eben nicht. Dann muss es sich eine andere Lösung einfallen lassen. Ältere Kinder stehen beim Puzzeln vor der Herausforderung, nicht nur die Einzelteile wahrzunehmen, sondern ein Gespür für das Ganze zu entwickeln in dem sie erkennen, welche Motive zueinander passen. Das erfordert Übung und Konzentration. Wichtig ist, dass Du beim Kauf von Puzzeln darauf achtest, dass die Einzelteile sich nicht willkürlich zusammenstecken lassen. Sonst würde der Effekt der Selbstkontrolle verloren gehen.

Manche Kinder brauchen während ihres Tuns Zuspruch und Motivation

Es gibt noch viele weitere Spiele mit Selbstkontrolle, die Kindern Spass machen und sie zum Lernen motivieren. Viele funktionieren nach einem Puzzle-Prinzip, das heisst, wenn die Kinder einen Fehler machen, passen die Einzelteile oder Plättchen nicht zusammen. Um die Aufgabe erfolgreich beenden zu können, müssen die Kinder also so lange herum probieren, bis sie auf der richtigen Spur sind. Dafür benötigen sie Ehrgeiz und Ausdauer. Daher ist es wichtig, dass Du Deinem Kind zunächst das jeweilige Prinzip des Spiels erklärst, damit es sich später wirklich ohne Hilfe damit auseinandersetzen kann. Es schadet auch nicht, wenn Du Deinem Nachwuchs hin und wieder über die Schulter schaust - manche Kinder geben schnell auf, wenn sie die Lösung nicht sofort finden. Dann brauchen sie Motivation und Lob. Wenn sie die Aufgabe gelöst haben, wirkt sich das positiv auf Ihr Selbstbewusstsein aus.

Tipp: Knobeln, raten, ausprobieren - Spiele mit Selbstkontrolle fördern die Problemlösungskompetenz

Wenn Dein Kind häufig puzzelt, so verbessert es dadurch seine Feinmotorik. Noch wichtiger aber ist die Tatsache, dass es dadurch lernt Probleme als Herausforderung zu betrachten und kreative Techniken entwickelt, wie es bei kniffligen Aufgaben zu einer Lösung gelangt. Das hilft ihm auch in der Schule.

Bildquelle: HolgersFotografie / pixabay.com

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