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Mathematische Kompetenzen fördern

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Spielerisch mathematik

Sicher sind sie Dir in Deinem Bekanntenkreis auch schon begegnet: Ehrgeizige Mütter und Väter, die mit der Förderung ihrer Kinder schon im Säuglingsalter beginnen, damit diese später in der Schule mit Kompetenz in jeder Beziehung glänzen können. Es ist verständlich, dass Eltern heute Wert darauf legen ihr Kind zu fördern und darauf achten, pädagogisch wertvolles Spielzeug auszuwählen. Dabei bringt es aber viel mehr, wenn Du Deinem Kind ganz nebenbei im Alltag die Möglichkeit gibst, wichtige Lernerfahrungen zu machen. Letztendlich eignet sich ein Kind nur dann Wissen über seine Umwelt an, wenn es diese eigenständig entdecken und viele Dinge ausprobieren darf. Ältere Kinder erweitern ihre mathematischen Kompetenzen, indem Eltern sie in tägliche Routinen miteinbeziehen. So macht Förderung Spass und überfordert Kinder nicht.

Töpfe, Plastikgefässe und Steine können Spielzeug für Kleinkinder ersetzen

Kleinkinder lieben es, Gegenstände mit sich herumzutragen und diese in unterschiedliche Gefässe zu füllen. Dabei erweitern sie ohne es zu bemerken ihre mathematische Kompetenz, denn sie entwickeln ein Gefühl für Mengen und setzen sich mit der unterschiedlichen Form von Gegenständen auseinander. Spezielles Spielzeug brauchen sie dafür nicht. Es reicht, wenn Eltern ihnen entsprechende Materialien zur Verfügung stellen. Gut geeignet sind beispielsweise Naturmaterialien wie Kastanien oder Steine, sowie kleine Bälle oder Holzbausteine. Auch Eimer, Töpfe oder Plastikgefässe aus der Küche eignen sich hervorragend, um Kleinkinder viel Stunden lang zu beschäftigen. Wenn sie dann beginnen, Bausteine zu stapeln, lernen sie zudem viel über Statik.

Wichtig: Kleinteile müssen so gross sein, dass sie nicht aus Versehen verschluckt werden können. Kinder unter drei Jahren erforschen Gegenstände häufig noch indem sie diese in den Mund stecken.

Zählen, Formen erkennen und Reihen fortsetzen sind wichtige mathematische Vorläuferfähigkeiten

Kinder im Vorschulalter entwickeln zunehmend Spass am Abzählen von Gegenständen. Die Förderung kann ganz nebenbei geschehen, indem Du Dein Kind beispielsweise aufforderst, den Tisch für eine bestimmte Anzahl von Personen zu decken. Wenn es bereits gut zählt, darf es Dir beim Einkaufen assistieren. Viele Vorschulkinder möchten von sich aus erste Rechenaufgaben lösen. Im Zahlenraum bis zehn ist das durchaus möglich, indem Du zum Beispiel eine bestimmte Anzahl von Stiften auf den Tisch legst, einige wieder weg nimmst und Dein Kind fragst, wie viele Stifte sich dann noch auf dem Tisch befinden.

Um das logische Denken spielerisch anzuregen, eignet sich das Fortsetzen von Formen und Mustern. Dazu kannst Du drei Perlen mit unterschiedlicher Farbe und Form auf eine Schnur auffädeln und Dein Kind bitten, die Reihe richtig fortzusetzen.

Zudem macht Sinn, Kinder bis zur Einschulung mit den Grundformen (Kreis, Dreieck, Viereck) vertraut zu machen. Entsprechendes Spielzeug ist beispielsweise in Form von magnetischen Teilen im Handel zu bekommen, welche Dein Kind immer wieder neu anordnen und zu eigenen Figuren zusammenlegen kann. Auch das Ausmalen von Mandalas fördert das räumliche Denken.

Tipp: Würfelspiele machen Spass und fördern die mathematische Kompetenz

Wann immer es Deine Zeit erlaubt, kannst Du mit Deinem Kind Würfelspiele spielen. Klassiker wie "Mensch-Ärgere-Dich-Nicht" kommen bei Kindern gut an und sie lernen die Würfelbilder zu erfassen ohne die einzelnen Punkte abzuzählen. Die Fähigkeit, Mengen simultan erfassen zu können, kommt Deinem Kind zu Gute, wenn es eingeschult wird.

Bildquelle: ariesa66 / pixabay.com

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