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Sinnvolles und gesundes Spielen

Zimmer für Kinder zwischen eins und drei

Kinderzimmer 1 3 Jahre

Wenn ein Kind das erste Lebensjahr vollendet hat, stellen Eltern oft gravierende Veränderungen fest, die dessen Entwicklung betreffen. In der Regel beginnt ein Kind in diesem Alter sich an Möbeln hochzuziehen und macht kurz danach seine ersten Schritte. Dadurch erhöhen sich Mobilität und Bewegungsradius - im geschützten Rahmen innerhalb der Familie geht Dein Nachwuchs auf Entdeckungsreise, nichts ist mehr vor ihm sicher.

Um Dein Kleinkind nicht in Gefahr zu bringen und zu verhindern, dass Dein teurer Laptop oder Dein Smartphone zum begehrten Spielzeug wird, sollte die Wohnung und vor allem das Kinderzimmer altersgerecht eingerichtet und ausgestattet sein. Wichtig ist dabei zu berücksichtigen, wie das Spiel eines Kindes zwischen dem ersten und vollendeten dritten Lebensjahr aussieht.

Ein zweijähriges Kind besitzt Spielzeug und mehr Kleidung als ein Säugling

Ein Kleinkind braucht irgendwann sein eigenes Reich, um innerhalb der Familie seinem Bedürfnis nach entdeckendem Lernen nachkommen zu können. Dabei kommt es sicherlich nicht auf die Grösse an, die das Kinderzimmer bietet: Grundsätzlich wird sich Dein Kind ohnehin nicht daran hindern lassen, in der gesamten Wohnung auf die Suche nach interessanten Herausforderungen oder ein spannendes Spiel zu gehen. Anders als ein Säugling unter einem Jahr besitzen Kleinkinder aber in der Regel bereits eine relativ grosse Menge an eigenem Spielzeug und Kleidung, die irgendwo unterbrecht werden muss. Davon abgesehen steht meist zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr die Anschaffung eines neuen Bettes an. Daher macht es Sinn wenn auch Kinder, die bisher im Schlafzimmer ihrer Eltern untergebracht waren, in diesem Alter ein eigenes Kinderzimmer bekommen.

Auch kleine Kinder brauchen Rückzugsmöglichkeiten innerhalb der Familie

Wirkliche viele Möbelstücke braucht Dein Kind in Alter zwischen einem und drei Jahren noch nicht, im Gegenteil: Je mehr freie, bespielbare Bodenfläche ihm zu Verfügung steht, desto besser. Kleinkinder lernen sich und ihre Umwelt durch eine Kombination aus Spiel und Bewegung kennen. Wenn der Platz im Kinderzimmer es daher nicht erlaubt, beispielsweise eine Wickelkommode dort unterzubringen, so sollte diese bestenfalls ausgelagert werden. Neben einem Bett freut sich Dein Kind sicherlich noch über einen kleinen Kindertisch mit Stuhl. So kann es erste Bilder malen oder sich bequem mit einem Bilderbuch dort niederlassen. Beliebt sind auch Kuschelecken oder kleine Nischen, in die sich Dein Kind bei Bedarf mit einer Decke und Kissen zurückziehen kann.

Das wichtigste Kriterium eines altersgerechten Kinderzimmers: die Sicherheit

Oberste Priorität hat davon abgesehen aber die Sicherheit im Kinderzimmer. Achte darauf, dass alle Regale an der Wand befestigt sind und nicht umfallen können. Kabel und Lampen dürfen nicht erreichbar sein - es besteht die Gefahr, dass Kinder sich daran verletzen können. Das Spielzeug kannst Du übersichtlich in Körben oder leicht sauber zu haltenden Plastikboxen aufbewahren, jedoch so, dass Dein Kind diese selbst erreichen kann. Dein Nachwuchs möchte in diesem Alter viele Dinge selbstständig ausprobieren können und nicht immer auf die Hilfe seiner Eltern angewiesen sein.

Tipp: Grosse Kartons und unterschiedliche Ebenen bieten Bewegungsanreize

Das Spiel eines Kleinkindes ist geprägt von Bewegung. Um das Gleichgewicht und die Körperkontrolle zu verbessern, müssen Kinder Bewegungsabläufe immer wieder üben. Das tun sie natürlich spielerisch, indem sie klettern, springen, laufen. Grosse Kartons oder verschiedene, gerade oder schräg verlaufende Ebenen bieten interessante Spiel- und Bewegungsimpulse und sind preiswert in der Anschaffung.

Bildquelle: simmbarb / freeimages.com

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