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Verlieren will gelernt sein

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Kinder lernen durch Spielen. Besonders gutes Spielzeug vermittelt dabei wichtige soziale, kognitive oder motorische Fähigkeiten. Deinem Kind steht mit seinem Spielzeug eine breite Auswahl an Lernmaterialien zur Verfügung. Gerade Gesellschaftspiele sind viel mehr als nur ein Zeitvertreib. Kinder lernen, sich an Regeln zu halten, Strategien zu entwickeln und im Team zu agieren. Und sie lernen, zu verlieren, denn es kann nicht jeder gewinnen. Kinder lernen durch Spielen. Gutes Spielzeug vermittelt wichtige soziale, kognitive oder motorische Fähigkeiten. Deinem Kind steht mit seinem Spielzeug eine breite Auswahl an Lernmaterialien zur Verfügung. Gerade Gesellschaftspiele sind viel mehr als nur ein Zeitvertreib. Kinder lernen, sich an Regeln zu halten, Strategien zu entwickeln und im Team zu agieren. Und sie lernen, zu verlieren, denn es kann nicht jeder gewinnen. 

Wenn das Spiel mit Tränen endet

Wahrscheinlich kennst du das Drama. Du spielst fröhlich mit deinem Kind, plötzlich wendet sich das Blatt zu deinen Gunsten. Doch das Kind freut sich nicht etwa für dich, es wird wütend, wirft das Spielbrett vielleicht vom Tisch und beginnt zu weinen und zu schimpfen. Spielen macht jüngeren Kindern nur so lange Spass, wie es gut für sie steht. Damit das nicht so bleibt, kannst du mit deinem Kind ganz gezielt das Verlieren trainieren. 

Warum ist dein Kind ein schlechter Verlierer?

Gewinner stehen im Mittelpunkt. Sie sind sich der Aufmerksamkeit der anderen Mitspieler sicher. Verlierer dagegen drohen, in der Versenkung zu verschwinden. Aus diesem Grund macht es Kindern Angst, zu verlieren. Sie sind auf die Aufmerksamkeit der Gruppe, speziell der Eltern, angewiesen. Ein zweiter, wichtiger Grund für die Wut des Kindes ist, dass dein Kind zeigen will, was es schon kann. Es will sich als "Grosser" präsentieren. Das ist nur natürlich, sonst könnte es sich nicht entwickeln. Verlieren macht dieses Selbstbild kaputt, denn Verlierer werden in der Regel als klein und unterlegen gesehen. Deshalb hilft ein gutes Selbstwertgefühl dabei, Verluste einstecken zu können. So kann es die negativen Gefühle, die beim Verlieren auftreten, besser aushalten. 

Verlieren lernen

Um deinem Kind das Verlieren zu vermitteln, kannst du ein paar Tipps beherzigen. Zuerst solltest du deinem Kind erlauben, wütend zu sein. Dein Kind soll die Gefühle verarbeiten, nicht unterdrücken. Sprich mit dem Kind über seine Wut. Versuche ihm zu erklären, dass Wut nicht immer in wildem Toben geäussert werden muss. Vielleicht kann dein Üben, seine Wut verträglicher mitzuteilen. Der zweite wichtige Aspekt beim Verlieren ist die Enttäuschung. Für Kinder steckt auch im Spielen eine Menge Arbeit und Anstrengung. Es fällt ihnen viel schwerer als Erwachsenen, sich zu konzentrieren und sich an die Regeln zu halten. Das solltest du immer vor Augen haben, wenn du mit deinem Kind spielen willst. Wähle daher eine Zeit, in der das Kind wach und munter ist. Wenn dein Kind fit ist, hat es bessere Chancen und muss sich nicht vergeblich bemühen. 

Zusammenfassung: Kinder müssen Verlieren erst lernen. Selbstbewussten Kindern fällt es leichter, nicht immer im Mittelpunkt oder auf dem Siegertreppchen zu stehen. Dein Kind sollte daher zuerst sein Selbstwertgefühl stärken können, indem es lernt, Wut angemessen zu äussern. Ausserdem sollte ein Kind keine Gesellschaftsspiele spielen, wenn es mental erschöpft ist. 

Bildquelle: Efraimstochter / pixabay.com

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